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Oberarmstraffung, Oberarmlifting

Mit dem Alter verliert die Haut an Elastizität. Dies passiert in Folge einer Gewichtsabnahme oder ist einfach bedingt durch eine Gewebealterung. So zeigen sich an den Oberarmen, und speziell hier an den Oberarm-Innenseiten Hautüberschüsse und Hautlappen, die weder durch Sport noch durch eine Diät beseitigt werden können.

Oberarmstraffung, Oberarmlifting

Wenn es sich um einen Hautüberschuss handelt, der durch massiven Gewichtsverlust bedingt ist, sollte die Oberarmstraffung oder auch Brachioplastik genannt, erst dann durchgeführt werden, wenn bei der Gewichtsreduktion das „haltbare“ Gewicht erreicht ist.

Operationsmöglichkeiten und Ziele

Ziel der Oberarmstraffung ist es, das überschüssige Haut- und Fettgewebe zu entfernen und dadurch eine Straffung zu erzielen.

In unserer Ordination wird die Oberarmstraffung ambulant in Tumeszenzanästhesie je nach Wunsch unter Sedoanalgesie durchgeführt. Die Schnittführung bei der Oberarmplastik wird vor dem Eingriff markiert und erscheint nachher als Längsnarbe an der Innenseite des Oberarms von der Achselhöhle bis kurz oberhalb des Ellbogens. Bei großem Weichteilüberschuss muss zusätzlich ein Querschnitt in der Achselhöhle (T-förmige Schnittführung) gesetzt werden. Nach Setzen des Schnittes wird die Haut des Oberarms angehoben und anschließend der Hautüberschuss entfernt.  Bei größeren Fettansammlungen wird das Fett in den angrenzenden Gebieten ebenfalls abgesaugt.

Operation

Noch vor der Operation wird bei im Schultergelenk 90° angehobenem Arm, die genaue Schnittführung angezeichnet. Der Narbenverlauf bei der Oberarmstraffung ist in der Regel sichelförmig von der Achsel zum Ellenbogen auf der Innenseite der Oberarme. In besonders ausgedehnten Fällen ist eine Erweiterung der Schnittführung notwendig. Die resultierende Narbe ist ca. 10 - 16 cm lang. Bei angelegtem Oberarm ist nach der Operation die Narbe meistens nicht zu sehen. Wenn große Gewebsanteile entfernt werden müssen, werden dünne Drainageschläuche in die Wunde eingesetzt, damit das Wundsekret ablaufen kann und eine Infektion verhindert wird. Die Drainagen werden nach 2-3 Tagen entfernt.

Gleich nach der Operation wird ein fester Verband (Kompressionsverband) angelegt.

Nach dem Eingriff

Wichtig ist nach dem Oberarmlifting die körperliche Schonung für sechs Wochen. Die Oberarme sollen nicht starken Belastungen ausgesetzt werden, sodass die Wundränder ausheilen können und die Nähte nicht einreißen. Die optimale Wundheilung hängt im Falle der Oberarmstraffung sehr von der individuellen Disziplin der körperlichen Schonung ab. Die Nähte werden je nach Wundheilungsverlauf nach zwei bis drei Wochen entfernt. Das Kompressionsmieder selbst ist bis zu 6 Wochen nach dem operativen Eingriff zu tragen. Ein Oberarmlifting hinterlässt Narben. Nach der durchgeführten Straffung verbleiben lebenslang sichtbar die Hautschnitte. In der Regel verblassen diese jedoch nach einem Jahr zu dünnen weißen Linien.

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Relevante Begriffe: Oberarmstraffung, Oberarmlifting, Brachioplastik, Oberarme, Oberarmplastik

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