Lipofilling

Nicht immer dreht sich alles darum, den Körperumfang zu reduzieren. Wünscht man sich an manchen Körperstellen eine optisch ansprechende Aufpolsterung oder Auffüllung, dann ist das Lipofilling, die Eigenfettunterspritzung, ein guter Weg.

Lipofilling Übersicht

Im Folgenden geben wir Ihnen eine Übersicht über die Behandlungsseite „Lipofilling“. Nutzen Sie die Links, um zum entsprechenden Abschnitt zu springen und sich zu informieren.

Lipofilling

Behandlungsüberblick

Wie lange dauert eine Sitzung?60-90 Minuten
Wie viele Sitzungen sind erforderlich?ø 1
Ist die Behandlung schmerzhaft?Nein, Lokalanästhesie
Ist eine Nachkontrolle erforderlich?Ja, nach einer Woche
Dr. Doris Wallentin, Ärztin für Schönheit in Wien

Ihre Ärztin

Dr. Doris Wallentin

+43 1 320 10 21 · praxis@wallentin.cc

Ordinationszeiten

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Lipofilling

Methoden & Behandlungen

Dellen am Körper nach Unfällen oder nach Fettabsaugungen oder auch Narben können durch Eigenfettinjektionen oder auch Eigenfettunterspritzungen unterfüttert werden. Ca. 70 % des transferierten Fettes werden in der Regel vom Körper revitalisiert. Das heißt: Das körpereigene, verpflanzte Fettgewebe findet Anschluss an die Blutversorgung und etabliert sich. Ebenso lassen sich mit Eigenfett Brüste, Gesäß und Waden aufpolstern, wobei es hier meist zwei bis drei Therapiesitzungen braucht. Hier stellt das Lipofilling eine Alternative zu Implantaten und Fillern dar.

Der Vorteil von Unterspritzungen mit Eigenfett ist die hohe Verträglichkeit des körpereigenen Materials. Ein Nachteil ist dagegen, dass der Stoff genau wie andere natürlich Filler im Laufe der Zeit (bis zu zwei Jahre) vom Körper in verschieden starkem Ausmaß wieder abgebaut wird. Es gibt zwar auch künstliche Filler, die nicht abgebaut werden, diese können aber auch gar nicht mehr oder nur sehr schwer entfernt werden, wenn es zu einer Überkorrektur oder einer Unverträglichkeit kommt.

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Lipofilling

Behandlungsregionen

  • Gesicht (Falten und Volumen)

  • Brustaufbau

  • Po

  • Waden

  • Schamlippen

Lipofilling

Behandlungskosten

Wadenab 2500 €
Poab 3000 €

Alle Preise verstehen sich inkl. 20 % USt.

Lipofilling

Behandlungsablauf

Vor dem Eingriff

Da das Ergebnis bei Rauchern wesentlich schlechter ausfallen kann, sollte bereits zwei Wochen vor und vier Wochen nach der Unterspritzung das Rauchen eingestellt werden.

Medikamente mit Acetylsalicylsäure wie Aspirin sollten nach ärztlicher Absprache zehn Tage vor der Behandlung abgesetzt werden.

Lipofilling – Eigenfettunterspritzung

Sowohl an der Entnahmestelle als auch an der Empfängerstelle wird eine lokale Betäubung mit Tumeszenzanästhesie gesetzt. Danach wird das Fettgewebe an der Entnahmestelle vorsichtig mit kleinster Kanüle entfernt. Das passiert nach vorherigem Einspritzen von Flüssigkeit, was eine bessere Fettgewinnung ermöglicht.

Die gewonnen Fettzellen werden gereinigt und in spezielle Spritzen gefüllt. Damit wird der so gewonnene Filler dann vorsichtig in die verschiedenen Hautschichten gefüllt und so die Eigenfettunterspritzung durchgeführt. Die kleinen Einstiche werden mit Pflastern verklebt. Danach wird ein Verband angelegt.

Da das eingespritzte Material teils wieder abgebaut wird nimmt man zum Einen meist eine Überkorrektur vor. Zum anderen sind in der Regel mehrere Sitzungen notwendig, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Lipofilling Eigenfetttransfer Dr. Wallentin Wien

Nach dem Eingriff

Make-up sollte erst nach der kompletten Abheilung der Einstichstellen wieder verwendet werden. Zudem sollten in den kommenden drei Monaten starkes Sonnenlicht und auch das Solarium gemieden werden.

Beim Lipofilling muss etwas überkorrigiert werden, da man ja einrechnet, dass nur 70 % der transferierten Fettzellen revitalisiert werden.

Nach dem Lipotransfer ist das Gebiet für ca. zwei bis drei Wochen geschwollen. Das endgültige Resultat ist erst nach einigen Monaten zu erwarten.

Lipofilling

Risiken & Nebenwirkungen

Sowohl bei der Entnahme des Fettgewebes mittels Fettabsaugung sowie bei der Eigenfettunterspritzung selbst kann es zu Komplikationen oder Nebenwirkungen kommen. Dazu zählen Infektionen mit Hautrötung, Schmerzen, Überwärmung oder Nekrose und Verletzungen der Blutgefäße, Blutungen, Nachblutungen, Blutergüsse. Hier kann eine Behandlung und in sehr seltenen Fällen eine Operation nötig sein.

Bei einer Neigung zu gestörter Wundheilung kann es zu unschönen und schmerzenden Narbenwucherungen mit Verfärbungen kommen.

An der Injektionsstelle kann es durch Narben zu Hauteinziehungen oder Pigmentverschiebungen kommen, auf längere Sicht können knotige Narben unter der Haut entstehen. Diese können selten lange bleiben, bilden sich aber meistens innerhalb der kommenden Monate zurück. Selten kommt es auch zu flächigen Narben und Verhärtungen.

Bei der Fettentnahmen kann es zu Dellen kommen, die in seltenen Fällen in einer eigenen Behandlung entfernt werden müssen. Nicht selten dagegen ist eine Gefühlsstörung (über- oder unterempfindlich) an der Entnahmestelle, die aber normalerweise wieder vergeht.

Sollte während der Unterspritzung Material in ein Blutgefäß gelangen, kann die Folge ein Verschluss des Gefäßes und damit eine Lungenembolie sein.

Wenn der Patient allergisch oder überempfindlich etwa auf die örtliche Betäubung oder Latex reagiert sind Schwindel, Schwellung, Juckreiz, Hautausschlag, Niesen, Erbrechen oder andere leichte Allergie-Symptome möglich. Schwere Beeinträchtigungen lebenswichtiger Funktionen oder bleibende Schäden sind sehr selten.

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